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Apple Vision Pro

28. September 2026

Fabian Schwarzenbach

Neue Vision Pro in Arbeit? Apple experimentiert beim Formfaktor

Nachdem Apple im vergangenen Jahr die Entwicklung einer günstigeren „Vision Air“ auf Eis gelegt hat, arbeitet das Unternehmen nun wohl an einem neuen Headset-Projekt. Unter dem Codenamen „N224“ sucht Apple nach Wegen, das größte Problem der aktuellen Vision Pro zu lösen: das hohe Gewicht und die klobige Form.

Laut einem neuen Bericht von Bloomberg-Reporter Mark Gurman befindet sich das Projekt noch in einer frühen Entwicklungsphase und Apple evaluiert derzeit etwa vier unterschiedliche Design-Konzepte.

Vision Pro auf dem Prüfstand

Ziel ist es demnach nicht zwingend, ein reines Einsteigermodell zu schaffen. N224 könnte stattdessen der direkte Nachfolger des aktuellen M5-basierten Flaggschiffs werden – möglicherweise zu einem etwas niedrigeren Preis, aber mit voller Leistung.

Zwei der Design-Richtungen stechen dabei besonders hervor:

  • Neue Materialien für das bekannte Design: Ein Konzept behält die grundlegende, eiförmige Form der aktuellen Vision Pro bei, experimentiert jedoch mit Kunststoffen, Titan und anderen Leichtmetallen, um das Gewicht auf dem Gesicht spürbar zu reduzieren.
  • Der „Puck“-Ansatz: Ein radikalerer Ansatz orientiert sich an Metas kürzlich vorgestellten VR-Brillen. Dabei würde nicht nur der Akku, sondern auch die gesamte Recheneinheit (Prozessor) in ein externes Modul – einen sogenannten „Puck“ – ausgelagert. Dies würde das Gewicht der eigentlichen Brille drastisch minimieren.

Interne Debatten bei Apple

Der Puck-Ansatz sorgt intern jedoch für Diskussionen, so Gurman. Während die Auslagerung der Recheneinheit das thermische Management und den Tragekomfort massiv verbessern würde, sind einige Apple-Manager Berichten zufolge gegen diese Idee. Sie bevorzugen ein „All-in-One“-Design und sträuben sich dagegen, dass Nutzer ein zweites, separates Gerät bei sich tragen müssen.

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